HALS

Unser Hals als Bindeglied zwischen Kopf und Stamm koordiniert die Atmung, das Sprechen und das Schlucken. Außerdem laufen lebenswichtige Leitungsbahnen wie Arterien, Venen, Nerven und Lymphgefäße durch den äußeren Hals.

Jede Heiserkeit ab zwei Wochen sollte durch einen Spezialisten abgeklärt werden, um eine dauerhafte Stimmstörung zu verhindern. Ursächlich ist dabei häufig eine banale Kehlkopfentzündung. Allerdings ist es wichtig, diese gegenüber anderen Stimmlippenerkrankungen wie Granulomen, Papillomen, Stimmlippenknötchen oder sogar bösartigen Tumoren abzugrenzen. Dazu führen wir eine Endoskopie des Kehlkopfes durch. Mit dem flexiblen Endoskop gelangen wir durch die Nase schonend in den Nasenrachenraum, um ohne Auslösung eines störenden Würgereizes in Ruhe den Kehlkopf beurteilen zu können.

Bei einer Schluckstörung oder einem Kloßgefühl im Hals untersuchen wir zunächst Ihren Rachen und Kehlkopf, um indirekte Zeichen eines Reflux (Aufstoßen von Magensäure) abzuklären. Eine anschließende Ultraschalluntersuchung der Halsweichteile soll eine Vergrößerung der Schilddrüse, der Lymphknoten oder andere Raumforderungen (z.B. Geschwulste, Fisteln, Zysten und Lymphknotenmetastasen) am Hals ausschließen.

Bei Entzündungen am äußeren Hals, die sich durch Rötung, Schwellung, Schmerzen und Fieber zeigen, führen wir ebenfalls eine Ultraschalluntersuchung durch. Häufig sind insoweit die Speicheldrüsen, die Lymphknoten oder die Schilddrüse betroffen.

Mit modernen Untersuchungsverfahren diagnostizieren wir zuverlässig Ihre Erkrankung und beginnen mit der richtigen Behandlung. Falls eine Bildgebung (CT oder MRT) notwendig ist, werden wir Sie an erfahrene radiologische Kollegen überweisen. Selbstverständlich bieten wir Ihnen in unserer HNO-Praxis auch eine Krebsvor- und -nachsorge an.